Gemeinsamer Erfolg

Interview mit Svea Bartel, Barrique – Partnerin in Ratingen seit 2013

Svea, du bist nun seit drei Jahren Barrique – Partnerin. Was hast du eigentlich vorher gemacht? 

Wie kamst du auf die Idee mit der Selbstständigkeit? Was hat dich damals umgetrieben?

Zunächst einmal war da bei mir und auch bei meinem Mann der große Wunsch, selbstbestimmt arbeiten zu können. Wir waren damals beide nicht mehr ganz zufrieden mit unseren Jobs. Ich wollte unbedingt meine eigene Chefin sein! Und meinem Mann Rafael ging es nicht anders. Ganz langsam nahm der Wunsch dann konkretere Formen an. Der große Traum war, mittelfristig als Familie etwas auf die Beine zu stellen...

Warum sollte es Barrique sein?

Wir hatten beide eine Vorliebe für Wein und gutes Essen. Ich bin da auch vorbelastet, meine Eltern betreiben einen Bioladen auf dem Wochenmarkt. Als Kinder sind wir natürlich dort „aufgewachsen“ und haben alles mitbekommen und mitgemacht was dazu gehörte. Nur Wein bzw. nur ein Produkt war uns aber zu wenig – wir wollten etwas cooleres, etwas mit mehr Potential. Letztlich war es die Mischung aus Wein, anderen flüssigen Köstlichkeiten und dem Feinkostsortiment, die uns zu Barrique gebracht hat. Und natürlich die Möglichkeiten in Bezug auf Marketing das gemeinsame Agieren am Markt. Das kannst du gar nicht leisten im Alleingang. Da brauchst Du einen Partner an der Seite, der Dich mit seinem Know How und seiner Erfahrung stützt. Und natürlich ist der zentrale Einkauf ein wichtiges Element, um marktgerechte Preise und Margen zu ermöglichen.

Und wie bist du dann mit uns in Kontakt gekommen?

Erst einmal durch den Deutschen Franchiseverband, bei dem wir uns erkundigt hatten. Auf einer Messe in Essen haben wir dann Hannah - Lara Bendix kennen gelernt und die Infoveranstaltung direkt in der Zentrale in Groß Lobke besucht. Dass wir schon bei unserem ersten Besuch die Produktionsstätten und die Lagerhallen sehen konnten, hat uns überzeugt.

Vor allem aber war es der familiäre Gedanke, der zur Barrique – Philosophie gehört: Dass wir es mit einem gewachsenen Familienbetrieb zu tun haben, ist uns sehr wichtig. Danach war die Sache für uns klar: Wir wollten Barrique – Partner werden.

Wie lange hat es dann gedauert, bis Ihr euer Geschäft eröffnen konntet?

Alles in allem hat es wohl 1 Jahr gedauert, wobei die Standortsuche der entscheidende Faktor war. Wir wollten unseren Wohnsitz nicht verlegen und mein Mann sollte ja zunächst auch in seinen Job bleiben. Dadurch waren wir natürlich schon gebunden. Die lokale Wirtschaftsförderung hat aber bei der Standortauswahl gute Dienste geleistet.

Svea, du hast den Barrique – Laden eineinhalb Jahre allein geschmissen, bis dein Mann, Rafael, mit eingestiegen ist. Nun betreibt Ihr euer Geschäft seit eineinhalb Jahren gemeinsam. Ihr habt also Euren Traum vom Familienbetrieb inzwischen verwirklicht....

Ja, das kann man so sagen. Wir haben es nicht bereut! Die gemeinsame Arbeit an einer Sache schweißt unheimlich zusammmen. Und schließlich...(lacht)... haben wir natürlich innerhalb des Betriebes doch unterschiedliche Bereiche...

Svea, ich danke Dir für das Interview und wünsche euch weiterhin viel erfolg bei der Verwirklichung eures Traumes!

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